Erbfall: Diese Pflichten und Fristen sollten Angehörige kennen
Ein Todesfall ist emotional belastend – gleichzeitig müssen Hinterbliebene schnell handeln. In den ersten Tagen sind wichtige Schritte zu erledigen: Totenschein, Sterbeurkunde, Bestattung organisieren, Behörden und Versicherungen informieren. Die Kosten der Beerdigung können leicht mehrere tausend Euro betragen. Reicht der Nachlass nicht aus, tragen in der Regel die Erben die Kosten – ohne Vorsorge (z. B. Sterbegeldversicherung) kann das zur finanziellen Belastung werden.
Wichtig: Fristen im Erbrecht. Wer ein Testament findet, muss es unverzüglich beim Nachlassgericht abgeben. Das Gericht eröffnet Testamente, informiert Erben und Pflichtteilsberechtigte und stellt auf Antrag Erbscheine aus. Die rechtliche Wirksamkeit des Inhalts wird dabei nicht geprüft – Streitigkeiten klärt meist ein separates Verfahren. Für Angehörige besonders relevant sind Fristen zur Ausschlagung eines überschuldeten Erbes, zur Geltendmachung des Pflichtteils und zur Anfechtung eines Testaments.
Unser Tipp: Sorgen Sie vor und entlasten Sie Ihre Angehörigen.
- Vorsorgeunterlagen geordnet hinterlegen (Testament, Vollmachten, Verfügungen).
- Absicherung der Bestattungskosten prüfen (z. B. Sterbegeld).
- Rechtsschutz für Erb- und Vertragsstreitigkeiten erwägen.
Jetzt handeln und Vorsorge prüfen – wir beraten Sie gern.
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